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Motorradtechnik Kraftübertragung durch verschiedene Antriebsarten

Wie sich die Antriebstechnik im Zweiradbereich aufbaut hatte ich schon in den beiden Beiträgen zu den Viertakt- und Zweitaktmotoren erläutert. Wie aber kommt die Kraft die im Motor erzeugt wird letztlich auf die Straße?

Einfach ausgedrückt, Kraftübertragung bezeichnet dabei alles, das vonnöten ist um PS oder heute eher KW, also nominell die Leistung die erzeugt wird vom Motor zum Hinterrad zu transportieren.

Wenn man die Baugruppen aufzählen würde, käme man lediglich auf einige wenige, der Motor als Startpunkt gibt seine Leistung über die Kurbelwelle an die primäre Kraftübertragung der Getriebe - Kupplung - Baugruppe ab. Danach wird die sekundäre Kraftübertragung mit Hilfe der Kupplung bemüht, das Drehmoment angemessen Richtung Rad zu transportieren.

Kraftübertragung Zweirad am Beispiel Kettenantrieb

Kraftübertragung vereinfacht am Beispiel Kettenantrieb
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Das ist dabei die Standardprozedur, Ausnahmen gab und gibt es dabei natürlich auch. Jedoch sind solche Bauarten, in denen der Motor im Rad sitzt, kein Getriebe verwendet wird oder eine Symbiose verschiedener Bauarten auftritt, recht selten.

Man kann die Kraftübertragung sekundär grob in fünf Arten unterscheiden die sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und verändert haben und von denen heute in der Serienfertigung noch drei verwendet werden.

- Kraftübertragung mittels Lederriemen;
vor allem in der Gründerzeit weit verbreitet

Antrieb über Lederriemen,Motoglasklar Externe Links... Laurin & Klement ca. 1900

Antrieb Lederriemen bei einem Laurin & Klement Motorrad
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- Kraftübertragung mittels Planetengetriebe;
eine eher exotische Art der Kraftübertragung bei Zweirädern, weit verbreitet bei Kettenfahrzeugen.

Antrieb über Planetenräder, Megola ca. 1922

Antrieb über Planetenräder bei einem Megola Motorrad
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- Kraftübertragung mittels Kette;
eine Kraftübertragung, die schon in der Gründerzeit genutzt wurde und bis heute noch weit verbreitet ist.

Antrieb über Kette, Rennmotorräder ca. 1975

Antrieb über Kette bei Rennmotorrädern
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- Kraftübertragung mittels Kardanwelle;
war eine zeitlang das Markenzeichen von Motoglasklar Externe Links... BMW, heute zum Teil auch noch von verschiedenen Herstellern genutzt, vor allem bei schweren Maschinen gebräuchlich.

Antrieb über Kardan, Motoglasklar Externe Links... Suzuki 1800 Intruder 2015

Antrieb über Kardan bei schweren Bikes, Suzuki 1800 Intruder
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- Kraftübertragung mittels Zahnriemen;
ist ist wie die Kette auch aus dem Steuerungsbereich der Motoren bekannt und im Motorradsektor nocht nicht zu lang anzutreffen.

Antrieb über Zahnriemen, Harley - Davidson 2014

Antrieb über Zahnriemen bei Harley - Davidson 2014
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Begonnen hatte alles mit Leder, als die Leistung sagen wir überschaubar war, reichte es, teilweise ohne Getriebe über eine Rutschkupplung oder mittels einen Langsamläufer das noch karge Drehmoment zu übertragen. Heute werden die exorbitant gestiegenen Kräfte in der Mehrzahl durch zwei Ketten übertragen.

Auch beim Primärantrieb, die Kraftübertragung von der Kurbelwelle hin zum Getriebe, gibt es noch andere Bauformen wie ganz oben gezeigt per Kette. Die Kräfte können auch per Zahnrad oder Zahnriemen übertragen werden, jedoch ist der Primärantrieb gekapselt, wenn eine Nasskupplung verwendet wird, so das man ohne zerlegen keine Bilder bekommt. Beispielhaft hier eine Mehrscheiben Ölbadkupplung im Schnitt mit primären Kettenantrieb und Teilen des Getriebes.

Antrieb gekapselt, Schnittmodell, MZ NVA ca. 1974

Schnittmodell MZ Antrieb etwa 1974
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Artikel vom 050416 / Last modified xxxxxx

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